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Implantiert Tremsal seine Kreationen
in die Landschaft, so integriert er gleichermaßen die Landschaft in seine
Kreationen. In diesem Integrationsprozess nimmt der Künstler das Areal in
Besitz, indem er wahrhafte Erdarbeiten vollzieht. Er zerlegt das Relief, er kippt
den Boden, er führt ein dekonstruktives Element in die Landschaft ein: eine kaum
wahrzunehmende Stahlkonstruktion, die auf raffinierte Art und Weise die
Künstlichkeit des Areals hervorhebt. So entmystifiziert er die Landschaft und
die Idee der „Jungfräulichkeit der Natur“.
In einer postminimalistischen
Formensprache bringt der Künstler ein intensives Ungleichgewicht hervor, eine
ästhetische Spannung, im Dialog mit dem Raum.
Benédicte Merlan, Centre d’Art
Contemporain du Luxembourg Belge.
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Gekippte Fläche
1999;120 x 1400 x 1400 cm; Erde, Stahl, Zell am Moos, Irrsee, Austria.
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